Archiv der Kategorie: 2. Mannschaft

Wieder Mannschaftsremis für die Zweite

Einzelergebnisse unter sb-bo.de

Bericht von Robin Wüllner

Das nächste Mannschaftsremis konnte sich unsere Mannschaft in Günnigfeld erkämpfen. Diesmal hatten wir leider ein unbesetztes Brett und gleich zwei Ersatzspieler. Dadurch können wir mit der Punkteteilung ganz gut leben, wenn auch vielleicht ein wenig mehr drin gewesen war.

Zuerst konnte Wolfgang seine Partie gewinnen. Mit Schwarz spielte er die Philidor-Verteidigung und wurde früh am Königsflügel von einem Bauernansturm unter Druck gesetzt. Er entschied sich trotzdem für die kurze Rochade, was seinen Gegner dazu einlud, den König anzugreifen. Die Türme wurden auf der h-Linie verdoppelt und es gab ein Damenopfer zu sehen. Allerdings hatte Wolfgang ein Luftloch für seinen König und somit konnte sein Gegner nur noch beide Türme für die Dame wieder hergeben, um dann wenig später aufzugeben. Joachim spielte mit Schwarz gegen einen Königsinder. Beide Parteien versuchten mit ihren Bauern möglichst viel Raum einzunehmen, vermieden es aber, ein einziges Mal zu schlagen und als die Stellung dann komplett geschlossen war, einigte man sich verständlicherweise auf ein Remis. Matthias Berghaus spielte die Aljechin-Verteidigung und war deswegen schon früh unter Druck. Nach seiner kurzen Rochade verlor er leider ein Tempo durch einen Damenzug, das später leider relevant wurde, da er selbst dazu gezwungen war, dem Gegner die g-Linie zu öffnen. Der rochierte danach noch lang, was für Matthias noch mehr Probleme bedeutete. Immer wieder versuchte der Günnigfelder Figuren zu bedrohen und irgendwann verlor Matthias einen Springer nach einer Zugumstellung. Er versuchte zunächst noch weiterzuspielen, aber als alle Schwerfiguren getauscht wurden, gab er die Partie auf. Matthias Gawlick hatte Weiß und in der Eröffnung wählten die Kontrahenten einen symmetrischen Aufbau mit kurzer Rochade und fianchettierten Läufern davor. Nun versuchten beide am Damenflügel Raum oder sogar Material zu gewinnen. Zunächst verlor auch Matthias einen Bauern, danach jedoch konnte er die Damen tauschen und einen Freibauern auf der a-Linie laufen lassen. Für diesen musste sein Gegner einen Läufer opfern und gab danach die Partie auf.

Robin Schulz konnte in der Eröffnung mit seinen Bauern das Zentrum besetzen. Daraufhin verlor er allerdings am Damenflügel einen Bauern und sein Turm wurde von beiden Läufern nacheinander angegriffen. Hier hätte er wohl mit einem Läuferopfer einen riesigen Vorteil erhalten, aber das Motiv war schwer zu sehen, allerdings schaffte er es noch seinen Turm zu retten, um ihn dann drei Züge später für einen Königsangriff gegen einen Springer zu tauschen. Das funktionierte leider nicht und nachdem sein Gegner den König in Sicherheit gebracht hatte, hatte Robin genug gesehen und gab auf.

Ich spielte mit Schwarz gegen ein Italienisch und bekam die etwas bessere Bauernstruktur, nachdem beide Läufer getauscht wurden. Ich versuchte meine offene f-Linie zum Angriff zu nutzen und hatte immer das Gefühl überlegen zu stehen (der Computer gibt die Stellung als sehr ausgeglichen an). Da ich zwischenzeitlich eine ganze Stunde mehr auf der Uhr hatte, wollte ich die Partie unbedingt gewinnen, aber mein Gegner verteidigte sehr stark mit der wenigen Restzeit, die er hatte. So musste ich nach einem Bauernverlust und dem Übergang zum Turmendspiel ein Remis annehmen. Ahmad spielte mit Weiß gegen einen Sizilianer und wurde schon früh am Königsflügel unter Druck gesetzt. Das öffnete ihm allerdings die h-Linie und nachdem mehrere Leichtfiguren getauscht wurden, konnte Ahmad seine Türme dort verdoppeln und seinerseits den König bedrohen. Danach konnte er die Dame bedrohen und gewinnen, da sein Gegner zwar Ahmads Turm fesselte, aber die Mattdrohung die nun folgte, übersah. Damit rettete uns Ahmad dann den Mannschaftspunkt.

Damit haben wir schon zwei Punkte auf dem Konto und das Ziel Klassenerhalt sieht nun schon recht gut machbar aus. Das nächste Spiel findet erst wieder nach der Weihnachtspause statt, dann hoffentlich wieder mit vollen Kräften. 

Zweite holt Punkt gegen Welper

Einzelergebnisse unter sb-bo.de

Bericht von Robin Wüllner

In der zweiten Runde der Bezirksliga spielte unsere Zweite zu Hause gegen Welper, die gleich zwei Bretter coronabedingt unbesetzt lassen mussten. Eigentlich eine gute Ausgangslage, aber unsere Gegner wollten uns die Punkte auch nicht schenken, was wir schnell merken mussten.

Wolfgang spielte mit Weiß ein Vierspringerspiel. Als er einen Bauern im Mittelspiel verlor, versuchte er den gegnerischen König zu attackieren. Dabei ließ er leider einen Springer stehen. Die Figur hätte er dann jedoch wiederholen können, da sein Läufer den f-Bauern fesselte. Die Gelegenheit blieb ungenutzt und kurz darauf versuchte er durch ein Figurenopfer seinen Angriff zu beschleunigen. Sein Gegner schaffte es aber diese Angriffe abzuwehren und seinen Figurenvorteil konnte er dann zum Sieg bringen. Reinhard spielte gegen einen Dameninder und konnte viel Raum im Zentrum gewinnen. Diesen versuchte seine Gegnerin zurückzugewinnen und nach einigen Figuren- und einem Damentausch hatte Reinhard nun einen Isolani. Beim Kampf um diesen wurde in ein Turmendspiel abgetauscht, in dem es zunächst ausgeglichen schien, aber, nachdem Reinhard einen Bauern verlor und somit ein gegnerischer Freibauer entstand, gab er auf. Matthias B. spielte die Englische Eröffnung. Es entwickelte sich schnell eine sehr taktische Partie, in der mehrere Figuren öfter die Flügel wechselten. Dann entschied sich Schwarz dazu, am Königsflügel mit den Bauern vorzudringen. Den entschlossenen Angriff seines Gegenübers konnte Matthias nicht parieren, weil sein Läufer auf h1 zurückgedrängt wurde und auch die anderen Figuren etwas zu passiv standen. Robin S. spielte mit Schwarz Caro-Kann gegen einen Engländer. Robin versuchte die Stellung geschlossen zu halten und tauschte deswegen seinen Läufer für einen Springer. Den Plan durchkreuzte ihm aber sein Gegner und begann am Damenflügel zu attackieren, was Robin einen Zentrumsbauern und die Kontrolle kostete. Danach verlor Robin noch eine Figur, die zwar gedeckt schien, aber ein Zurückschlagen hätte eine Bauerngabel als Folge gehabt. Nun versuchte Robin sein Glück im Königsangriff, aber als hier noch eine Qualität verloren ging, gab er auf.

Nun stand es plötzlich 2:4 und nur noch ein Mannschaftsremis stand in Aussicht. Ich spielte mit Weiß gegen die Caro-Kann-Verteidigung. Wir spielten beide zunächst vorsichtig und tauschten beide Läufer und einen Springer, ehe ich versuchte, am Königsflügel Druck zu erzeugen. Da kam ich aber viele Züge nicht weiter, konnte aber meinen Gegner zeitlich in Bedrängnis bringen. Dann allerdings passierte mir ein Fehler, der mich auch gut die Partie hätte kosten können. Wir beide konnten mit unseren Damen die Stellung infiltrieren, nur wählte mein Gegner die falsche Fortsetzung, und so konnte ich den König übers Feld scheuchen und in ein gewonnenes Endspiel (mit Turm mehr) abwickeln, wonach mein Gegner aufgab. Joachim spielte mit Schwarz gegen die Italienische Eröffnung. Nachdem sein Gegner einige Bauern am Damenflügel vorschob und einige Figuren tauschte, übersah Joachim einen Spieß, aber sein Gegner nahm die Qualität nicht. Danach gab es eine Art Abtasten und nachdem ein Turm getauscht wurde, konnte Joachim zwei Zentrumsbauern gewinnen. Als sein Gegner dann die Dame auf a8 stellte, nutzte er geschickt seinen Springer, um die Rückzugsfelder zu blockieren. Mit den nun deutlich aktiveren Figuren konnte Joachim seinen Freibauern gut beschützen und als dieser drohte eine Dame zu werden, gab sein Kontrahent auf.

Am Ende war die Punkteteilung also vielleicht sogar glücklich, aber eigentlich hatte man das Gefühl, hier hätte ein Sieg hergemusst. Nächstes Mal spielen wir in Günnigfeld in zwei Wochen.

Zweite verliert hoch in Wattenscheid

Einzelergebnisse unter sb-bo.de

Bericht von Robin Wüllner

Zum Saisonauftakt gab es in Wattenscheid eine auf dem Papier zwar deutliche Niederlage, aber ganz chancenlos waren wir nicht. Mehrere Partien waren ein auf und ab der Gefühle und hätten in beide Richtungen gehen können.

Matthias S. musste leider krankheitsbedingt absagen, sodass wir direkt mit einem Rückstand starteten. Dieser sollte jedoch recht schnell wieder egalisiert werden durch Wolfgang. Der konnte mit Schwarz in einer Spanisch-Variante seinem Gegner einen isolierten Doppelbauern im Zentrum aufzwingen. Danach jedoch verlor er eine Figur durch eine Taktik mit Zwischenschach, was auch noch seinen König geöffnet darstehen ließ. Nun hatte sein Gegner eigentlich leichtes Spiel und viele Mattvarianten auf dem Brett, doch er wählte einen nicht zwingenden Zug und ließ so Wolfgang noch einmal die Chance für einen Gegenangriff (der wohl nicht zwingend war) und schätzte die Partie als verloren ein und gab auf. Joachim spielte mit Weiß gegen eine Art der Skandinavischen Verteidigung. Im Kampf ums Zentrum zog er leider die Dame zu früh in das gegnerische Gebiet, die nun gefangen und nicht mehr zu retten war. Als Kompensation gab es zwar einen Turm, aber sein Gegner tauschte nun geschickt Leichtfiguren ab und Joachim gab dann die Partie verloren. 

Robin S. spielte mit Schwarz die Philidor-Verteidigung und es wurden schnell die Damen getauscht. Danach rochierte Robins Gegner lang und platzierte seinen Springer auf a2, der durch Robin nun komplett lahmgelegt wurde. Als nächstes konnte Robin nach einem Angriff am anderen Flügel eine Qualität und zwei Bauern gewinnen. Der starke Vorteil reichte aber leider doch nicht aus, denn Robin verpasste die Chance, die gegnerischen Leichtfiguren vom Brett zu nehmen und plötzlich kam der gegnerische Turm in den Angriff und es gab einen Mattangriff. Matthias B. spielte einen Königsinder und ließ nach der Eröffnung seine Bauern an beiden Flügeln marschieren. Nachdem er allerdings seinen wichtigen f-Bauern verlor, einigte er sich nach ein paar weiteren Zügen auf ein Remis. Das kam wohl daher, dass beide in kritische Zeitprobleme gerieten, denn Matthias hatte am Zug nach dem Bauernverlust bestimmt 30 Minuten verbraucht und sein Gegner kam zu Beginn 20 Minuten zu spät. Ich spielte gegen ein Damengambit und kam recht gut entwickelt ins Mittelspiel. Nachdem ich aber meinen starken Springer, der auf e4 stand, tauschen musste, öffnete mein Gegner das Zentrum, wobei mir ein eigentlich nur kleiner Fehler unterlief, der mir einen Doppelbauern bescherte. Allerdings brachte mich das ein wenig aus dem Konzept und ein weiterer Bauer ging verloren. Draufhin bekam ich aber Gegenspiel auf den König und die Dame. Da ich versuchte die Zeit als Druckmittel zu nutzen, nahm ich mir zu wenig Zeit, um über die gegnerischen Ideen nachzudenken, was mich einen Turm und wenige Züge später auch die Partie kostete. Nun war unsere Niederlage besiegelt, aber Daniel und Ahmad kämpften in ihren Partien noch weiter. 

Daniel bekam es mit einem Sizilianer zu tun und es wurden schnell sechs Leichtfiguren vom Brett genommen. Nach einigem hin und her mit Damen und Türmen wurde Daniels luftiger König zu seinem Verhängnis, er konnte zwar erst noch die Damen tauschen, aber ein Qualitätsverlust war danach nicht mehr zu verhindern. Zwar konnte Daniel danach noch einige Bauern mit seinem Pferd einsammeln, aber musste schließlich einsehen, dass in einem Endspiel der Turm die bessere Figur ist. Immerhin konnte Ahmad zum Schluss noch einen Brettpunkt einsammeln. Gegen einen weiteren Sizilianer konnte Ahmad in der Eröffnung die besseren Züge finden und sich gut entwickeln, da er aber die Intiative nicht so richtig nutzen konnte, entwickelte sich eine nervenaufreibende Partie, in der es immer wieder auf die Frage ankam, kann Ahmad die Stellung am Damenflügel halten, oder der gegnerische, aktive Turm die Bauernstruktur sprengen? Am Ende konnte Ahmad einen Bauern bis auf die siebte Reihe bringen und die Stellung in ein gewonnenes Endspiel vereinfachen.

Im November geht es dann für uns wieder weiter, mit einem Heimspiel gegen Welper und zwei Wochen später auswärts in Günnigfeld.

Zweite nah dran an Überraschung

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 Rangnr. Bochumer SV 4 3:5
1   Berens, Thomas   Hollstein, Ralf -:+
2   Steinke, Matthias   Fränkel, Karlheinz 0:1
3   Berghaus, Matthias   Link, Fabian +:-
4   Säglitz, Patrick   Sanftenschneider, Hans-Werner -:+
5   Wüllner, Robin   Laggies, Frank 1:0
6   Ulrich, Robin   Ilga, Simon 1:0
7   Straetling, Daniel   van den Brink, Peter 0:1
8   Biermann, Jannik   Ehm, Christian -:+

Bericht von Robin Wüllner

Eigentlich waren die Rollen an diesem Sonntag beim Saisonfinale klar verteilt. Der Bochumer SV kam als sicherer Aufsteiger mit 11 von 12 möglichen Punkten zu uns und da wir nur 5 Leute waren schien es so, als wäre unsere Niederlage schon besiegelt. Zumindest einen Punkt hatten wir aber sicher, da unsere Gegner auch ein Brett freiließen. Daniels Gegner wählte mit Weiß einen langsamen Aufbau und überließ Daniel die Initiative. Der öffnete seine f-Linie, wollte dann aber zu viel und ermöglichte seinem Gegner im Zentrum anzugreifen. Das kostete Sicherheit und auch ein Damentausch danach brachte wenig Ruhe. Kurz darauf folgte noch eine Springergabel mit Figurenverlust und somit stand es 1:4 aus unserer Sicht. Robin U. spielte ein Damengambit gegen die Tarrasch-Verteidigung. Beide Kontrahenten entwickelten erst ihre Springer, danach kam es zum Tausch der Bauern im Zentrum und kurzen Rochaden. Robins Gegner versuchte mit Kh8 und Tg8 die Fesslung seines eigenen Springers in einen Gegenangriff umzuwandeln, aber insgesamt waren seine Ideen nicht zwingend genug und ließen stattdessen seinen König zu schwach zurück. Robin brachte nun seine Figuren in Position zum Königsangriff. Nachdem sein Gegner noch verzweifelt versuchte einen Turm zu Opfern, um irgendwie das Blatt zu wenden, stand es also 2:4.

Ich selbst spielte eine sehr schlechte Eröffnung und zog meine Dame zu früh nach vorne und hatte nun sehr viel Druck, den es zu verteidigen galt. Mein Gegner entwickelte seine Figuren mit Tempo und ich musste meinen König nach d8 bewegen, wo er nun für immer in der Mitte gefangen war. Ich versuchte nun Figuren zu tauschen und hatte ein wenig Glück, dass mein Gegner auch nicht die allerbesten Fortsetzungen fand. Insgesamt kostete uns beide diese merkwürdige Stellung viel Bedenkzeit (nach erst 13 Zügen waren schon jeweils mehr als eine Stunde der Bedenkzeit verstrichen). Da auch mein Gegner noch nicht rochiert hatte, drohte ich plötzlich Schachmatt, allerdings gab es mehrere gute Wege dies zu verteidigen. Mein Gegner wählte eine passive Variante und nun fing ich mit schnellen Drohungen an, meinen Gegner unter Druck zu setzen. Das gelang auch, denn bei nur noch zehn Minuten für 20 Züge unterlief meinem Gegner ein Fehler, der mindestens einen ganzen Turm gekostet hätte und somit gab er auf. Somit war plötzlich der Punktgewinn doch noch ein Thema. Matthias S. eröffnete mit dem Londoner System. Nachdem die weißfeldrigen Läufer getauscht wurden, öffnete Matthias seine f-Linie und hatte im Zentrum nur Bauern auf schwarzen Feldern und damit den aktiveren Läufer. Matthias schickte nun seine Bauern am Königsflügel in den Angriff, allerdings fand sein Gegner die richtigen Verteidigungszüge und konnte selbst am Damenflügel einen Bauern gewinnen. Danach wurden alle Schwerfiguren getauscht und die Stellung schien (aus meiner Sicht) leicht besser für unseren Mann, der Computer bewertet diese aber als total remis. Aber als nun der gegnerische König die Bauern von Matthias zu infiltrieren drohte, fand er keine gute Variante. Sein Gegner dafür schon, der mit einem Bauernopfer die Stellung von Matthias komplett zerstörte, was Matthias nach wenigen Zügen dann zur Aufgabe brachte.

Eigentlich fasst dieser Manschaftskampf unsere Saison sehr gut zusammen. Unsere Spielstärke reicht eigentlich aus um ganz vorne in der Liga mitzuspielen, aber wenn man so oft wie wir mit offenen Brettern antritt ist es natürlich deutlich schwerer Mannschaftspunkte mitzunehmen. Am Ende möchte ich mich nochmal bei den Leuten bedanken, die regelmäßig mitgespielt oder als Ersatz geholfen haben, dass unser Minimalziel des Klassenerhalts erreicht wurde.

Unentschieden in Hattingen sichert Klassenerhalt

Br. Rangnr. SV Hattingen 2 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 4:4
1   Graf, Rudolfo 1670   Berens, Thomas 1854 +:-
2   Thierschmann, Lutz 1562   Steinke, Matthias 1785 ½:½
3   Oldenburg, Ludger 1584   Berghaus, Matthias 1764 0:1
4   Böcker, Marcus 1378   Säglitz, Patrick 1702 +:-
5   Mahle, Werner 1515   Wüllner, Robin 1525 ½:½
6   Hubernagel, Frank 1321   Ulrich, Robin 1555 0:1
7   Bürker, Christoph 1201   Straetling, Daniel 1500 0:1
8   Vogel, Felix 1233   Wisnewski, Joachim 1:0

Bericht von Robin Wüllner

Mit zwei Spielern weniger spielte die Zweite beim Tabellenschlusslicht in Hattingen 4:4 und konnte so den vorzeitigen Klassenerhalt sichern.

Matthias B. spielte Englisch und bekam schon früh ein Angebot die Damen zu tauschen, aber entschied sich dagegen, denn er konnte nun die Dame angreifen und einen Entwicklungsvorteil erzielen. Als sein Gegner dann die d-Linie öffnete, drohte Matthias mit einem Kombinationsangriff mindestens eine Qualität zu gewinnen, was seinen Gegner dazu brachte, die Partie aufzugeben. Daniel eröffnete Italienisch und hatte bereits im 17. Zug alle Figuren getauscht, sodass ein Remis eigentlich logisch erschien, aber Daniel nutzte einen Fehler seines Gegners knallhart aus und erhielt durch einen Zugzwang einen unaufhaltbaren Freibauern und somit einen Sieg. Matthias S. spielte mit Schwarz die Indische Verteidigung. In einer sehr taktischen Partie schenkten sich beide Kontrahenten nichts und Matthias fand keinen guten Angriffsplan. Nachdem sich auf ein Remis geeinigt wurde, stand es also nun 2.5:2.5. 

Ich spielte mit Weiß eine unvorteilhafte Eröffnung und musste viele Drohungen parieren. Das gelang mir zwar ohne Minusbauern, aber dennoch stand ich gefühlt ziemlich schlecht mit einem isolierten Doppelbauern auf der e-Linie. Das erste Remisangebot meines Gegners nahm ich aber dennoch nicht an, da die Lage an den übrigen Brettern noch nicht klar war und wir noch zurücklagen. Als ich aber im 20. Zug einen Patzer machte, der ungestraft blieb, und die Aussicht auf einen Mannschaftspunkt nun recht gut war, nahm ich den halben Punkt gerne mit. Joachim, der für uns Ersatz spielte, spielte die Französische Verteidigung, aber verteidigte ein Schachgebot der Dame mit seinem weißfeldrigem Läufer, was ihm in der Konsequenz diesen Läufer kostete. Trotz der Figur weniger kämpfte Joachim weiter, aber sein Gegner ließ ihm keine Möglichkeit wieder ins Spiel zu kommen.

Somit lag nun der Druck auf Robin U. der in einem Endspiel mit einem Turm mehr für drei Bauern angekommen war. Davor hatte er mit Schwarz Slawisch gespielt und im Mittelspiel zwei Bauern verloren. Als sein Gegner dann zu gierig wurde und einen dritten Bauern mit seiner Dame schlug, konnte Robin mit einer Läufergabel einen Turm gewinnen und dabei tauschte sein Gegner auch die Damen. Nun musste Robin am Königsflügel noch vier verbundene Bauern verteidigen. Das kostete ihn zwar einiges an Nerven, aber am Ende konnte er den Freibauern auf der e-Linie stoppen. Da sein Gegner nun ohne Drohungen dastand, gab er die Partie auf.

Somit können wir im Mai die ungeschlagenen Spitzenreiter vom Bochumer SV ohne Abstiegssorgen empfangen und ganz befreit aufspielen. Vielleicht können wir dann für eine kleine Überraschung sorgen…

Heimsieg für die Zweite

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. SV Bochum-Linden 2 DWZ 5:3
1   Steinke, Matthias 1785   Hansen, Friedhelm 1642 ½:½
2   Berghaus, Matthias 1764   Salin, Armin 1620 1:0
3   Säglitz, Patrick 1702   Crell, Holger 1718 -:+
4   Wüllner, Robin 1525   Hieronymus, Alessio 1:0
5   Ulrich, Robin 1555   Battling, Nils 1:0
6   Straetling, Daniel 1500   Masuhr, Fritz 1601 0:1
7   Biermann, Jannik 1488   Skara, Milenko 1700 ½:½
8   Bußmann, Stephan 1072   Pamp, Brandon 1:0

Bericht von Robin Wüllner

Wir konnten am Sonntag unseren zweiten Saisonsieg gegen die zweite Mannschaft aus Linden erzielen, trotz Unterzahl am dritten Brett. Der Mannschaftskampf war wiedermal ein schneller, aber es entwickelten sich dennoch einige spannende Partien.

Robin Ulrich spielte mit Schwarz eine ungewöhnliche Variante des Damenbauernspiels mit 2. Sf3 c5!?. Nachdem Robin am Königsflügel bedrängt wurde, entschloss er sich, am Damenflügel dagegenzuhalten und konnte prompt einen Läufer gewinnen und die b-Linie öffnen. Nachdem sein Gegner dann noch lang rochierte, konnte Robin den König bedrohen und eine weitere Figur gewinnen, sowie die Partie. Stephan spielte Italienisch und tauschte schon früh seine Dame und beide Läufer. Danach konnte er durch eine Fesselung ein Turm-gegen-Springer-Endspiel erzwingen und relativ souverän den Vorteil in einen ganzen Punkt umwandeln. Matthias Berghaus spielte Englisch, kam ziemlich gut aus der Eröffnung und konnte mehrere Drohungen im Mittelspiel aufstellen. Dann entschied sich Matthias dazu, drei Bauern für eine Figur zu tauschen und nutzte die etwas unkoordinierte Stellung seines Gegners aus, um einen Springer zu gewinnen. Er tat sich zwar noch ein wenig schwer den Vorteil auszuspielen (es gelang beiden Kontrahenten einen Bauern zu einer Dame umzuwandeln), aber ein unaufhaltbarer Freibauer entschied die Partie zu unseren Gunsten. Matthias Steinke bekam mit Schwarz Französisch in der Abtauschvariante vorgelegt. Es wurden in einer unaufgeregten Partie schnell alle Läufer und Türme getauscht, sodass sich nach ein paar Manöverzügen ohne große Vorteile auf ein Remis geeinigt wurde. Ich spielte Schottisch in der Vier-Springer-Variante und kam etwas schwächer aus der Eröffnung. Da mein Gegner das aber nicht sauber bestrafte, konnte ich Damen und zwei Leichtfiguren tauschen und sogar einen schwachen Doppelbauer auf f6 erzeugen. Meinem Gegner gelangen danach auch keine guten Antworten mehr und nach einer Fesslung mit mindestens einem Figurengewinn gab mein Gegner auf.

Da es nun 4,5:1:5 zu unseren Gunsten stand, fanden auch die letzten beiden Partien nun ihr Ende. Jannik spielte einen offenen Sizilianer und einigte sich auf ein Remis, nachdem nur noch ungleichfarbige Läufer auf dem Brett übrig blieben. Jannik konnte im Mittelspiel einen schwachen Doppelbauern auf der c-Reihe erzwingen und erhielt dadurch einen Mehrbauern, aber nachdem die Türme getauscht wurden, war die Stellung nicht mehr erkennbar vorteilhaft (-0.4). Auch bei Daniel gab es einen offenen Sizilianer, schon früh wurde die Dame von Daniel nach h2 vertrieben, konnte aber im Mittelspiel wieder aktiv werden und trug zu einem schönen Bauerngewinn bei. Dann jedoch entschied sich sein Gegner zum Damentausch, jedoch übersah Daniel die Springergabel und stand plötzlich ohne Dame da, er kämpft noch einige Züge weiter, aber es half alles nichts und er gab letztendlich auf.

Damit stehen wir nun im Tabellenmittelfeld recht solide, um aber nichts mehr mit dem Abstieg zutun zu haben, muss gegen Hattingen am 19.03 zumindest ein Mannschaftspunkt her.

Zweite verliert in Welper

Br. Rangnr. SV Welper 3 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 5:3
1   Krummsdorf, Sven 1728   Berens, Thomas 1854 +:-
2   Kleff, Tim 1683   Steinke, Matthias 1785 0:1
3   Krummsdorf, Jörg 1777   Berghaus, Matthias 1764 1:0
4   Striebeck, Roman 1641   Säglitz, Patrick 1702 ½:½
5   Schaller, Sigrid 1504   Wüllner, Robin 1525 0:1
6   Gepting, Richard 1329   Straetling, Daniel 1500 +:-
7   Aufermann, Kevin 1246   Biermann, Jannik 1488 1:0
8   Isenberg, Gerd 1438   Gawlick, Matthias 1606 ½:½

Bericht von Robin Wüllner

Mit 5:3 mussten wir uns in Hattingen geschlagen geben, aber mit wieder mal zwei kampflos verlorenen Partien ist das auch irgendwie erwartbar gewesen.

Patrick spielte mit Schwarz eine sehr solide Eröffnung und ließ seinen Gegner am Damenflügel auf Granit beißen. Als dann alle Leichtfiguren getauscht wurden, versuchten beide Kontrahenten ihre Türme gut zu positionieren, aber es gab nicht wirklich Chancen und so einigte man sich auf ein Remis. Matthias Berghaus spielte eine Englische Eröffnung, sein Gegner wollte schnell eine Figur gewinnen und gab dafür drei Bauern her. Matthias konnte dann auf der g-Linie einen vierten Bauern gewinnen, nach ein paar Manöverzügen wollte er eine Figur angreifen, aber übersah eine Springergabel und leider war sein Bauer gefesselt, sodass er einen ganzen Turm verlor. Er spielte noch ein wenig weiter und gab dann einen Zug vor Schachmatt auf. Von Janniks Partie habe ich wenig mitbekommen, bei einer ausgeglichenen Stellung kam wohl die Überlegung auf, die Partie Remis zu geben. Jannik entschied sich aber mannschaftsdienlich weiterzuspielen, machte dann aber zum Endspiel hin kleinere Fehler. Dass seine Doppelbauern auf der b-Linie zwar weit vorrücken konnten, aber keine wirkliche Bedrohung darstellten und die gegnerischen Bauern deutlich gefährlicher positioniert waren, zwang Jannik zur Aufgabe.

Matthias Gawlick, der kurzfristig aushelfen konnte, spielte Jugoslawisch, bei unterschiedlichen Rochaden war sein Gegner schneller mit dem Königsangriff und konnte eindringen, ließ sich aber auf Abtäusche ein, sodass am Ende (Welper hatte schon viereinhalb) ein Remisangebot kam, das Matthias bei identischer Materialverteilung und etwas weniger Raum annahm. Matthias Steinke hatte Nimzo-Indisch auf dem Brett in einer ihm unbekannten Variante. Nachdem sein Gegner kurz rochierte und g3 spielte mit Tempoverlust, hatte Matthias einen großen Vorteil und Angriffsmöglichkeiten am Königsflügel mit seinen Türmen. Auch ein nach eigener Aussage unnötiger Figurenverlust konnte nichts daran ändern, dass Matthias die Partie gewann. Ich selbst spielte gegen ein Caro-Kann, mir gelang es früh den gegnerischen Königsflügel lahmzulegen und entwicklungstechnisch deutlich voraus zu sein. Dennoch versuchte meine Gegnerin das Zentrum zu attackieren und weil ich ein Zwischenschach übersah, konnte ich nur einen Bauern anstelle von zweien gewinnen. Im Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer hatte ich noch lange zu knabbern, ehe meine Gegnerin kapitulierte.

Für uns geht es nach der Feiertagspause dann am 22.01. weiter gegen SV Bochum-Linden 2, mit einem Blick auf die Tabelle sollte zumindest ein Punkt geholt werden, um Luft auf den Abstiegsplatz zu bekommen.

Erster Sieg für die Zweite

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. SG Witten 1 DWZ 4:3
1 9 Berens, Thomas 1854 2 Stephan, Jörg 1743 -:-
2 10 Steinke, Matthias 1785 3 Teich, Willi 1664 1:0
3 11 Berghaus, Matthias 1764 4 Rüsing, Thomas 1502 1:0
4 12 Säglitz, Patrick 1702 6 Becker, Klaus-Michael 1391 -:+
5 13 Wüllner, Robin 1525 7 Reichard, Sven 1394 0:1
6 14 Ulrich, Robin 1555 8 Vonrüden, Tobias 1118 1:0
7 15 Straetling, Daniel 1500 1002 Papenkordt, Karl-Hermann 1525 ½:½
8 16 Osthus, Reinhard 1363 9 Türk, Nebil Nuyan 1026 ½:½

Bericht von Robin Wüllner

Am Sonntag konnten wir nun endlich die ersten Mannschaftspunkte gegen die SG Witten gewinnen. Robin U. konnte als erster einen starken Sieg erzielen, gegen die Slawische Verteidigung nutzte er geschickt ein Zwischenschach, um eine Figur zu gewinnen. Da sein Gegner allerdings die falsche Figur zum Verteidigen wählte, war nun auch noch ein Turm weg und die Partie gewonnen. Daniel wählte mit Schwarz auch die Slawische Verteidigung und hatte im Mittelspiel ein bisschen Glück, dass sein Gegner einen schlecht positionierten Läufer nicht bedrohte, sondern lieber die Leichtfiguren tauschte. Nach einigen taktischen Turm- und Damenzügen ohne deutlichen Fortschritt einigte man sich dann auf ein Remis. Matthis B. konnte schon früh durch eine Springergabel eine Qualität gewinnen. Durch aktives Spiel gelang es ihm einige Figuren zu tauschen und auch seine Bauern besser zu positionieren und er münzte diesen Vorteil im Endspiel in einen ganzen Punkt um. Reinhard sicherte ein Remis in einer recht ausgeglichenen Partie. Beide Spieler versuchten auf dem Damenflügel einen Vorteil herauszuarbeiten. Reinhard hatte zwar am Ende einen stärkeren Bauern auf der b-Linie, aber es standen noch alle Schwerfiguren und Läufer auf dem Feld, sodass die Punkteteilung durchaus gut für uns war. Ich spielte ziemlich offensiv, da ich nach der Eröffnung eine halboffene b-Linie und mein Gegner einen passiven Läufer hatte. Da ich aber um einen Damentausch nicht herum kam und auch am Damenflügel kein Durchkommen war, bot ich meinem Gegner zweimal Remis an, was mein Gegner aber mannschaftsdienlich ausschlug. Und so übersah ich nach etwa 3 Stunden, dass mein Turm keine Rückzugsmöglichkeiten mehr hatte. Danach versuchte ich alles um doch noch ein Remis zu erschwindeln, aber da auch meine letzte Hoffnung auf ein Dauerschach nicht erfüllt wurde und Matthias Steinke vor wenigen Minuten den Mannschaftssieg klar machte, gab ich die nun deutlich verlorene Partie auf. Bei Matthias gab es Königsindisch und nach der Eröffnung ein starkes Zentrum für ihn. Als sein Gegner dann noch die einzige Leichtfigur am Königsflügel tauschte, sah unser Mann die Chance auf einen Angriff auf den König. Sein Gegner wehrte sich noch sehr lange gegen die drohende Niederlage, aber Matthias konnte auch im Endspiel sehr sicher seinen Vorteil zum Sieg umwandeln.

Mit nun einem Sieg aus drei Spielen liegen wir als Absteiger etwas hinter den Erwartungen, aber mit den vielen Ausfällen auch erklärlich. Da wir auf Bernd leider länger verzichten müssen (meine Genesungswünsche an der Stelle), können wir die kommenden Spiele auch nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Zweite verliert in Unterbesetzung in Höntrop

Br. Rangnr. SG Höntrop 1 DWZ Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ 6,5:1,5
1 1 Oberbarnscheidt, Ludger 1957   Steinke, Matthias 1785 +:-
2 2 Jedner, Volker 1778 1001 Berghaus, Matthias 1764 1:0
3 3 Barth, Hans-Joachim 1705   Säglitz, Patrick 1702 +:-
4 4 Hoffmann, Gary 1545   Wüllner, Robin 1525 0:1
5 6 Weiher, Michael 1492   Ulrich, Robin 1555 ½:½
6 8 Böcher, Joachim 1459   Straetling, Daniel 1500 1:0
7 9 Jablonowski, Ingo 1383   Biermann, Jannik 1488 +:-
8 10 Keller, Frank 1299   Schüler, Bernd 1373 +:-

Bericht von Robin Wüllner

Mit nur vier Mann traten wir am Sonntag gegen die SG Höntrop 1 an, da ich erst kurzfristig von zwei gesundheitlich bedingten Ausfällen erfahren hatte (gute Besserung an der Stelle). Mit kaum Hoffnung auf ein Mannschaftsremis war unser Spieltag auch schon nach gut 90 Minuten beendet.

Zuerst erzielte Daniel ein Remis in einer Pseudo-Katalanischen Eröffnung. Nachdem im Mittelspiel beide Spieler freiwillig ihre Figuren tauschten, hatte Daniel im Turmendspiel die aktivere Figur, einigte sich aber auf ein Remis, weil der Vorteil nur schwer zu sehen war und das Endspiel auch sehr kompliziert geworden wäre. Danach verlor Matthias seine Partie, die sehr scharf gespielt wurde. Nach unsymmetrischen Rochaden konnte er einem starken Angriff auf seinen König nichts mehr entgegenbringen und gab die Partie auf. Robin Ulrich eröffnete mit einem Damengambit, das sein Gegner ablehnte. In einer recht ausgeglichenen Stellung mit noch vielen Figuren auf dem Feld einigte man sich auf ein Remis. Ich musste mit den schwarzen Steinen antreten, gegen eine Italienische Eröffnung. Auch mein Gegner war sehr tauschfreudig, übersah aber im Mittelspiel, dass mein Springer auf h5 noch seinen Bauer angreifen kann. Mit zwei Bauern weniger und exponiertem König konnte mein Gegner nur alle restlichen Türme mit mir tauschen, und ich entschied mich dazu, auch noch seine Dame zu neutralisieren. Das Endspiel mit 6 gegen 8 Bauern wollte mein Gegner dann auch nicht mehr ausspielen und gab auf.

Am 13. November geht es dann in einem Heimspiel gegen SG Witten 1 weiter.

Saisonstart der Zweiten missglückt

Br. Rangnr. SC Gerthe – Werne 2 DWZ Rangnr. Sport Union Annen 2 DWZ 3:5
1   Steinke, Matthias 1785   Sieberg, Klaus 1692 -:+
2 1001 Berghaus, Matthias 1764   Richter, Bernd 1616 1:0
3   Säglitz, Patrick 1702   Leckebusch, Hans Peter 1689 -:+
4   Wüllner, Robin 1525   Heile, Dennis 1632 ½:½
5   Schüler, Bernd 1373   Kurz, Heinrich 1557 0:1
6   Schulz, Robin 1287   Lackner, Andreas 1522 +:-
7 1004 Osthus, Reinhard 1363   Sieberg, Rolf 1507 ½:½
8   Schulz, Wolfgang 976   Dachrodt, Heinz-Günther 1526 0:1

Hinweis: Die Rangnummern stehen aktuell noch falsch im Portal und werden später korrigiert.

Bericht von Robin Wüllner

Gegen SU Annen 2 konnten wir in der vergangenen Spielzeit noch punkten, das war uns heute leider nicht vergönnt. Wir starteten nur zu sechst mit drei! Aushilfskräften aus der dritten Mannschaft (vielen Dank hier nochmal an Robin Schulz für die Unterstützung). Da aber auch Annen einen Ausfall zu beklagen hatte, wurde nur an 5 Brettern gespielt und es stand schon am Anfang 1:2 gegen uns.

Bernd spielte mit Schwarz eine Sizilianische Verteidigung und musste sich schon früh gegen eine sehr aktive Dame des Gegners wehren. Diese konnte seinen König von seinem Startfeld vertreiben und nach starkem Angriffsspiel des Gegners kam es zum Matt im 24. Zug. Meine Partie verlief recht ereignisarm. Ich spielte Schottisch und bekam das Zentrumsfeld für meine Dame. Nach einer langen Rochade von mir und einer kurzen meines Gegners wollte ich den gegnerischen König bedrohen, aber mir unterlief ein Fehler, der zum Damentausch führte. Ich nahm das Remisangebot meines Gegners an, bei noch jeweils sechs Bauern, zwei Türmen und einem Springer. Matthias konnte dann unseren einzigen echten Punkt erzielen. Nach der Eröffnung konnte er sich einen Bauern Vorteil erspielen und später augenscheinlich eine Qualität gewinnen, woraufhin sein Gegner aufgab. Wolfgang versuchte sein Glück in einem Angriff auf den König des Gegners, allerdings verlor er debei wohl eine Figur. Er kämpfte lange im Nachteil weiter, aber es half alles nichts, im Turmendspiel mit Minusspringer musste er die Niederlage einsehen. Reinhard kam in seiner Französischen Verteidigung ein wenig ins Hintertreffen, nachdem er sich von dem Angriff auf seinen König zu sehr einschüchtern ließ und nach einem Tausch auf f5 einen mächtigen Bauern vor der Brust hatte. Angesichts des Spielstandes einigte man sich aber auf ein Remis, wobei die Stellung zum Schluss wieder recht ausgeglichen wirkte.

Letztendlich bleibt nur zu sagen, dass sich unsere dezimierte Truppe wacker geschlagen hat und es bleibt zu hoffen, dass für die nächsten Spiele wieder die geplanten Stammkräfte zur Verfügung stehen.