| 1852 | 2.5 : 5.5 | SF Brackel 3 | 1944 | ||
|---|---|---|---|---|---|
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1
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2120
|
0.5 – 0.5
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2037
|
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2
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2005
|
0 – 1
|
2022
|
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|
3
|
1940
|
0 – 1
|
1944
|
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|
4
|
1809
|
0 – 1
|
1949
|
||
|
5
|
1792
|
1 – 0
|
1927
|
||
|
6
|
1738
|
0 – 1
|
1887
|
||
|
7
|
1753
|
0.5 – 0.5
|
1877
|
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|
8
|
1657
|
0.5 – 0.5
|
1907
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Bericht von Marcel Quast
Unnser Heimspiel fand dieses Mal bei der SG Bochum 31 statt, da bei uns die Heizung ausfiel und auch unsere Gäste aus Brackel keine Möglichkeit hatten, den Mannschaftskampf auszurichten. Herzlichen Dank an die SG Bochum! Jürgen verlor bereits recht früh seine Partie, sodass ich den Grund der Niederlage gar nicht richtig mitbekam. Auch Yannis zog den Kürzeren, obwohl er eigentlich gar nicht schlecht stand und, wenn ich es richtig sah, einen Bauern mehr hatte. Allerdings konnte sein Gegner nach einem Überseher ein undeckbares Matt drohen. Matthias steuerte einen halben Punkt bei. Bei heterogenen Rochaden versuchten beide den gegnerischen König unter Druck zu setzen. Der Brackeler war etwas langsamer und schien seinen Angriff nicht richtig aufbauen zu können, sodass er Remis anbot, was Matthias akzeptierte. Uli gewann an diesem Tage als Einziger aus unseren Reihen. Im Mittelspiel ließ sein Gegner eine Qualität stehen und konnte diesen Nachteil nicht mehr wettmachen. Es folgte eine Niederlage von Felix, der am Damenflügel vorpreschte, seinen Gegner dafür allerdings am Königsflügel gegen den unrochierten König angreifen ließ. Trotz Wanderung an den Damenflügel war der Angriff zu stark und Materialverlust nicht mehr zu verhindern. Klaus' Partie entwickelte sich im Mittelspiel zu einer taktischen Stellung, in der es nicht leicht war den Überblick zu behalten. Nach einigen Abtäuschen drohte Klaus seinen Minusbauern zurückzugewinnen, war jedoch mit der Punkteteilung zufrieden und bot diese daher seinem Gegner an, der sie schließlich akzeptierte. Die letzten beiden Partien sollten noch fast 1,5 Stunden andauern, in denen Bernd und ich um je einen halben Punkt kämpften. Nach langem Kampf gelang es mir schließlich ein Endspiel mit jeweils Dame und Springer trotz eines Minusbauern ins Remis abzuwickeln. Zunächst zentralisierte der Brackeler seinen Springer stark im Zentrum, doch nach dem Bauerngewinn fehlte ihm der entscheidende Plan. Unter Druck tauschte ich die Damen und hätte wohl das Springerendspiel verlieren müssen. In beidseitiger Zeitnot erspielte ich mir allerdings Gegenchancen und konnte schlussendlich nach einigen Vereinfachungen meinen Springer gegen den letzten Bauern hergeben. Bernd hatte weniger Glück und musste sich am Ende doch geschlagen geben. In einem ungleichfarbigen Läuferendspiel machte der Brackeler langsam aber sicher mit seinen zwei Mehrbauern Fortschritte. Zunächst sah es so aus, als ob Bernd aktiv genug wäre, um die drohende Niederlage abwenden zu können, doch die Bauern am Damenflügel, unterstützt vom König, waren schließlich zu stark.
Nun sind wir mit unserem einen Zähler auf den geteilten letzten Platz abgerutscht und müssen langsam aber sicher anfangen unser Punktekonto zu füllen. Wir spielen aber auch noch in den nächsten drei Runden gegen die drei direkten Konkurrenten über uns.