| 1778 | 1.5 : 6.5 | SC Gerthe-Werne 1 | 1866 | ||
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
1998
|
-/+
|
2125
|
||
|
2
|
1954
|
0 – 1
|
2005
|
||
|
3
|
1916
|
0.5 – 0.5
|
1940
|
||
|
4
|
1751
|
0 – 1
|
1926
|
||
|
5
|
1581
|
0 – 1
|
1809
|
||
|
6
|
1703
|
0.5 – 0.5
|
1792
|
||
|
7
|
1698
|
0.5 – 0.5
|
1738
|
||
|
8
|
1623
|
0 – 1
|
1595
|
||
Bericht von Marcel Quast
Erst gestern in der sechsten Runde der Verbandsliga gelang uns der erste Saisonsieg, wonach wir wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt haben können. Da unsere Gegner nur zu siebt antraten, hatte ich einen ruhigen Tag und schon den vollen Punkt zu Beginn in der Tasche. Nach knapp zwei Stunden erhöhte Yannis auf 2:0. Mit Raumvorteil und aktiveren Figuren kam er aus der Eröffnung, wonach sein Gegner einem Figurenangriff durch zwei Damenangriffe entgegentrat, dabei jedoch beim zweiten taktisch eine Qualität geben musste und sofort aufgab. Felix hatte eine wilde Partie gespielt, wie auch die lange und intensive spätere Analyse offenbarte. Sein Gegner verbrauchte sehr viel Zeit, sodass Felix zwischendurch eine Stunde mehr auf der Uhr besaß. Mit knapper Zeit bot der Lünener dann in unklarer Stellung remis an, was Felix nach Betrachtung der anderen Bretter auch annahm. Vor allem die Partie von Robin war ausschlaggebend, denn zu diesem Zeitpunkt besaß er schon eine Mehrfigur. Robin kam gut aus der Eröffnung und konnte nach einer Ungenauigkeit seines Gegners einen schwachen Bauern gewinnen. Dieser suchte dann sein Glück im Angriff und opferte eine Figur. Nur eine einzige reale Drohung existierte, die Robin stets im Blick hatte und seine Stellung weiter verstärkte, bis der Lünener genug gesehen hatte.
Den Sieg perfekt machten schließlich zwei Punkteteilungen an den Brettern sieben und sechs. Jürgen erspielte sich im Mittelspiel Vorteile und eine Mehrheit von drei Bauern. Seine Gegnerin schaffte es dennoch Gegenspiel zu erhalten und konnte vor allem durch ein temporäres Qualitätsopfer mit folgender Fesselung vermeintlich das Gleichgewicht halten. Das genaue Ende der Partie habe ich nicht mitbekommen, aber das Gegenspiel reichte, um Jürgens Bauernvorteil schließlich zu neutralisieren. Uli stand nach der Eröffnung eigentlich besser mit aktiveren Figuren und aussichtsreichen Chancen auf einen Königsangriff. Lediglich seine Bauernstellung mit ein, zwei Schwächen hätte irgendwann problematisch werden können. So kam es dann auch, dass er den Angriff nicht konsequent weiterspielte und sein Gegner seine Figuren verbesserte und allmählich die Oberhand gewann. Im Schwerfigurenendspiel stellten beide schließlich Drohungen auf und niemand wollte so recht auf Gewinn spielen, sodass sich hier auf eine Punkteteilung verständigt wurde.
Die letzten beiden Partien sollten noch ein wenig andauern, wobei Volker mit einer klaren Gewinnstellung aus der Zeitkontrolle kam und doch recht zügig den Sack zumachte. Zunächst lehnte er im Mittelspiel ein Remisangebot ab und konnte dank besserer Leichtfiguren einen Bauern gewinnen. Kurz vor der Zeitkontrolle gelang es Volker schließlich in ein gewonnenes Turmendspiel mit einem Mehrbauern überzugehen, wobei er dieses dann in ein anderes Turmendspiel mit drei gegen zwei Bauern abwickelte und leicht gewann. Bernd musste sich für den vollen Punkt noch etwas mehr anstrengen. Zwar besaß er zwei Figuren für einen Turm und bei einem Mehrbauern auch noch zwei Freibauern, wobei sich eigentlich fast alles gegenseitig deckte und auch ein mögliches Gegenspiel verhinderte, doch ein mögliches Matt dank eines vorgerückten Bauern auf f6 lag stets in der Luft. So musste Bernd umsichtig agieren und seine Stellung langsam Schritt für Schritt verbessern. Nachdem er alle Gegendrohungen parieren konnte, setzte er selbst zum entscheidenden Mattangriff an und besiegelte unseren Kantersieg.
Für uns geht es am 8. März gegen den Tabellenletzten Rochade Rüttenscheid weiter. Dann muss der nächste Sieg folgen, um uns realistische Aussichten auf den Klassenerhalt zu wahren.